DSGVO-konformes Kontaktformular für Handwerksbetriebe erstellen

22.01.2026

So erstellst du als Handwerksbetrieb ein einfaches, DSGVO-konformes Kontaktformular und bindest es direkt auf deiner Website ein.

Wichtigste Punkte

  • Ein gutes Kontaktformular ersetzt E-Mail-Chaos und Zettelwirtschaft

  • DSGVO-Pflicht: Datenschutz muss aktiv bestätigt werden

  • Formulare lassen sich logisch erweitern (z. B. Angebotsanfragen)

  • Einbindung auf der Website funktioniert per einfachem Code

So baust du ein Kontaktformular für deinen Handwerksbetrieb

Viele Handwerksbetriebe haben eine Website – aber keine saubere Möglichkeit, Anfragen strukturiert zu erfassen. Stattdessen kommen E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, Anrufe oder halbe Infos über das Kontaktformular rein.

Das Ergebnis:
❌ Rückfragen
❌ Zeitverlust
❌ Unklare Angebote

Ein gutes Kontaktformular löst genau dieses Problem.

Warum ein Kontaktformular heute Pflicht ist

Ein Kontaktformular sorgt dafür, dass:

  • alle Anfragen einheitlich ankommen

  • du sofort die wichtigsten Infos hast

  • nichts verloren geht

  • du professioneller wahrgenommen wirst

Gerade im Handwerk ist das entscheidend – weil Zeit Geld ist.

Schritt 1: Neues Formular erstellen

Du startest mit einem leeren Formular, statt einer Vorlage zu kopieren.
Warum? Weil jeder Handwerksbetrieb andere Anforderungen hat.

Typische Basisfelder sind:

  • Name

  • E-Mail-Adresse

  • Telefonnummer

Diese Felder lassen sich per Drag-and-Drop hinzufügen – ohne Technik, ohne Code.

Schritt 2: Datenschutz richtig integrieren (DSGVO!)

Im DACH-Raum nicht optional, sondern Pflicht:

  • Checkbox für Datenschutzbestätigung

  • Verlinkung zur Datenschutzerklärung

  • Checkbox als erforderlich markieren

Ohne das solltest du kein Formular online stellen. Punkt.

Schritt 3: Formular logisch erweitern (ohne kompliziert zu werden)

Jetzt kommt der spannende Teil.

Du kannst z. B. abfragen:

„Nutzen Sie bereits eine Software für Organisation oder Kundenanfragen?“

Antwortoptionen:

  • Ja

  • Nein

Und nur wenn „Ja“ gewählt wird, erscheint automatisch ein weiteres Feld:

„Welche Software nutzen Sie aktuell?“

Das nennt sich bedingte Logik – und macht dein Formular deutlich smarter, ohne länger zu wirken.

Schritt 4: Pflichtfelder sinnvoll setzen

Pflichtfelder sorgen dafür, dass:

  • keine halben Anfragen eingehen

  • du direkt reagieren kannst

  • keine Rückfragen nötig sind

Aber Achtung:
Zu viele Pflichtfelder = weniger Anfragen.
Hier gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Schritt 5: Bestätigungsnachricht oder Weiterleitung festlegen

Nach dem Absenden kannst du:

  • eine Dankesnachricht anzeigen

    „Danke für deine Anfrage – wir melden uns innerhalb von 24 bis 48 Stunden.“

  • oder auf eine eigene Seite weiterleiten

Beides ist möglich – je nach Aufbau deiner Website.

Schritt 6: Design an deine Website anpassen

Farben, Schriftarten, Abstände – alles lässt sich anpassen:

  • helles Formular auf dunkler Website

  • dunkles Formular auf heller Website

  • Button-Texte wie

    • „Kontakt aufnehmen“

    • „Angebot anfordern“

Das Formular muss nicht nach Fremdkörper aussehen.

Schritt 7: Formular auf der Website einbinden

Jetzt kommt der einfachste Teil.

Du bekommst einen Einbettungscode, den du:

  • in jede Website einfügen kannst

  • egal ob WordPress, Baukasten oder eigene Seite

Alternativ sind auch möglich:

  • Pop-ups

  • Slide-ins

  • Newsletter-Formulare

Für klassische Kontaktanfragen reicht aber fast immer das Inline-Formular.

Optional: Mehrstufige Formulare für Angebotsanfragen

Wenn du komplexere Anfragen hast, kannst du auch:

  • mehrstufige Formulare bauen

  • Fragen auf mehrere Seiten verteilen

  • Seiten überspringen (je nach Antwort)

Ideal für größere Projekte oder Angebotsanfragen – ohne den Nutzer zu überfordern.

Warum das für Handwerksbetriebe entscheidend ist

Digitalisierung im Handwerk heißt nicht „mehr Technik“.
Es heißt:

  • weniger manuelle Arbeit

  • klarere Abläufe

  • bessere Anfragen

  • professioneller Auftritt

Und genau hier fängt es an: bei der ersten Kontaktaufnahme.

Nächster Schritt

Alles im Video und in diesem Beitrag wurde mit click.tools umgesetzt und du kannst es 14 Tage lang kostenlos testen.

Wenn du als Handwerksbetrieb nicht nur ein Formular willst, sondern dein Unternehmen zukunftssicher aufstellen möchtest, findest du auf dem YouTube Kanal von click.tools eine eigene Handwerker-Playlist – von Google Bewertungen bis KI-Telefonassistenz.

FAQ

Brauche ich Programmierkenntnisse für das Formular?
Nein. Alles funktioniert per Klick und Drag-and-Drop.

Ist das Formular DSGVO-konform?
Ja, wenn Datenschutzbestätigung und Verlinkung korrekt gesetzt sind.

Kann ich das Formular auf jede Website einbauen?
Ja. Der Einbettungscode funktioniert unabhängig vom System.

Eignet sich das auch für Angebotsformulare?
Absolut. Mit Logik oder mehrstufigen Formularen sogar besonders gut.


Hi, ich bin Johannes – Gründer von click.tools. Ich zeige dir hier, wie du mit KI und smarten Tools dein Business einfacher machst, Prozesse automatisierst und dir Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zurückholst.


Mein Hintergrund liegt im Technikbereich, und als Vertriebsleiter habe ich gesehen, wo Unternehmen tagtäglich Zeit und Nerven verlieren. Genau deshalb habe ich click.tools gestartet: eine Lösung, die Technik nicht komplizierter macht, sondern verständlich und nutzbar für jeden.

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