Landingpage erstellen: Der Bau ist der leichte Teil
Die Seite steht an einem Nachmittag. Ob daraus Kunden werden, entscheidet sich in den Minuten nach dem Klick auf „Absenden“.

Johannes Gut
6 Min. Lesezeit
Eine Landingpage baust du in fünf Schritten: Ziel festlegen, Angebot und Nutzen in eine Überschrift bringen, Beweise ergänzen, ein kurzes Formular setzen, alles Ablenkende streichen – vor allem die Navigation. Der Bau selbst dauert einen Nachmittag. Entscheidend ist, was danach passiert: ob die Anfrage in Minuten beantwortet wird oder bis Montag liegen bleibt.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Landingpage hat genau ein Ziel und keine Navigation. Sie ersetzt deine Website nicht, sie steht daneben – du musst also nichts umbauen, um anzufangen.
Als Vergleichswert: Die mittlere Conversion-Rate über 41.000 ausgewertete Landingpages liegt bei 6,6 Prozent (Unbounce Conversion Benchmark Report 2024, international, überwiegend englischsprachige Seiten). Das ist ein Anhaltspunkt, kein Versprechen.
Der teuerste Fehler ist selten das Design, sondern die Stille nach dem Absenden. Wer sich innerhalb von fünf statt dreißig Minuten meldet, hat eine 21-fach höhere Chance, den Kontakt zu qualifizieren (Oldroyd/InsideSales, MIT-Auswertung 2007, über 15.000 Leads).
click.tools baut die Seite und übernimmt die Kette danach: Eintrag ins CRM, sofortige Antwort, Terminvorschlag, Erinnerung, Nachfassen. Der Funnelbuilder steckt im Tarif Unlimited ab 197 € pro Monat (Stand 01.08.2026) – wer nur eine einzelne Seite braucht und den Rest schon hat, fährt mit einem Spezialwerkzeug günstiger.
Wann sich eine eigene Landingpage überhaupt lohnt
Eine Landingpage ist keine kleine Website. Sie hat genau ein Ziel – meistens eine Anfrage oder eine Terminbuchung – und alles, was nicht auf dieses Ziel einzahlt, fliegt raus. Auch das Menü. Wer auf deiner Startseite landet, darf sich umsehen. Wer auf einer Landingpage landet, soll sich entscheiden.
Gebraucht wird sie immer dann, wenn du Besucher gezielt hinschickst: aus einer Google-Anzeige, aus einem Newsletter, über einen QR-Code auf dem Firmenwagen. Wenn du dagegen einfach allgemein gefunden werden willst, reicht deine normale Website völlig.
Und genau deshalb musst du für den Anfang nichts umbauen. Die meisten glauben, sie müssten erst ihre Website neu machen, bevor sie so etwas testen können. Musst du nicht. Eine einzelne Seite unter einer eigenen Adresse genügt, der Rest bleibt, wie er ist. Was auf diese eine Seite gehört, ist überschaubarer, als die meisten denken.
Die sechs Bausteine, die jede Landingpage braucht
Es gibt keinen geheimen Aufbau. Es gibt sechs Teile, und jeder davon beantwortet eine Frage, die dein Besucher ohnehin im Kopf hat.
Die Überschrift nennt das Ergebnis, nicht das Produkt. Nicht „Unsere Wartungsverträge“, sondern „Heizung im Winter nicht mehr ohne Termin“. Der Besucher will wissen, was für ihn dabei herauskommt.
Ein Bild, das echt ist. Deine Werkstatt, dein Team, dein fertiges Projekt. Stockfotos mit lächelnden Menschen am Laptop erkennt inzwischen jeder.
Drei bis fünf Punkte, was der Kunde davon hat. Keine Funktionsliste. Wer zwölf Vorteile aufzählt, hat keinen.
Beweise. Echte Bewertungen, Referenzen mit Namen, Zertifikate, Zahlen aus deinem Betrieb. Alles, was ein Fremder nachprüfen kann.
Ein kurzes Formular. Jedes Feld, das du weglässt, senkt die Hürde. Wie stark genau, dazu kursieren viele Prozentzahlen und wenige Belege – halt dich lieber an die einfache Regel: frag nur ab, was du für den nächsten Schritt wirklich brauchst. Alles Weitere erfährst du im Gespräch. Was ein gutes Formular sonst noch ausmacht, steht im Artikel zum Kontaktformular auf der Website.
Ein einziger Handlungsaufruf, mehrfach wiederholt. Derselbe Button oben, in der Mitte, am Ende. Nicht drei verschiedene Angebote nebeneinander.
Wenn diese sechs Teile stehen, ist der schwierige gedankliche Teil erledigt. Der Rest ist Handarbeit.
In fünf Schritten gebaut
1. Ziel festlegen. Eine Zahl, die du danach ablesen kannst: zehn Anfragen im Monat, fünf gebuchte Termine pro Woche. „Mehr Sichtbarkeit“ ist kein Ziel, sondern eine Hoffnung.
2. Text vor Design. Schreib zuerst Überschrift, Nutzenpunkte und Handlungsaufruf in ein leeres Dokument. Wer mit der Vorlage anfängt, füllt am Ende Kästchen, statt zu argumentieren.
3. Seite bauen. Nimm eine Vorlage und wirf raus, was du nicht brauchst. Kein Menü, keine Links nach außen, kein Slider. Eine Spalte, von oben nach unten lesbar.
4. Technik prüfen. Öffne die Seite auf dem Handy, nicht nur am Rechner. Der größte sichtbare Inhalt sollte innerhalb von 2,5 Sekunden geladen sein – das ist der Wert, den Google als „gut“ einstuft, gemessen am 75. Perzentil aller Seitenaufrufe. Große unkomprimierte Bilder sind fast immer der Grund, wenn es länger dauert.
5. Live stellen und messen. Ab dem ersten Tag mitzählen: Wie viele kommen, wie viele fragen an, was wird daraus. Ohne diesen letzten Punkt optimierst du später im Blindflug.
Bleibt die Frage, womit du das Ganze überhaupt baust – und da hängt die Antwort weniger am Design als daran, was hinterher passieren soll.
Welches Werkzeug zu dir passt
Landingpage-Werkzeuge unterscheiden sich kaum darin, wie schön die Seite wird. Sie unterscheiden sich darin, wo sie aufhören.
Deine Lage | Was du brauchst | Was passt |
|---|---|---|
Die Seite ist Teil deiner bestehenden Website | Nur eine weitere Unterseite | Das Baukastensystem, das du ohnehin schon bezahlst |
Einzelne Seite für eine Anzeigenkampagne, Rest steht schon | Schlanker Seitenbaukasten | Spezialwerkzeuge wie Unbounce, ab 29 $ pro Monat (Starter, bis 500 Besucher; für echte Kampagnen eher 99 $) |
Genug Traffic, um ernsthaft A/B zu testen | Eingebaute Testfunktion | Dasselbe Spezialwerkzeug, Tarif mit Testfunktion ab 149 $ pro Monat |
Anfragen sollen sofort beantwortet, eingetragen und nachgefasst werden | Seite plus CRM plus Automatisierung an einem Ort | click.tools (Unlimited, 197 € pro Monat) |
Termine sollen direkt auf der Seite gebucht werden | Kalender, der mit dem Formular zusammenhängt | click.tools |
Individuelles Design oder eine echte Web-Anwendung | Entwicklung | Agentur oder Entwickler-Werkzeug – dafür sind wir nicht gebaut |
Alle Preise Stand 01.08.2026. Die ersten drei Zeilen lösen dieselbe Aufgabe: eine Seite ins Netz stellen. Die Zeilen vier und fünf lösen eine andere – und die ist der Grund, warum viele Landingpages trotz sauberem Aufbau nichts bringen.
Der Teil, den fast alle weglassen
Und genau an dieser Stelle kippt es. Der Besucher hat sich überwunden, das Formular ausgefüllt, auf „Absenden“ geklickt – und dann kommt ein grauer Kasten mit „Vielen Dank, wir melden uns“. Die Anfrage landet als E-Mail in einem Postfach, das am Freitagnachmittag niemand mehr aufmacht.
Der Denkfehler dahinter ist derselbe wie beim Telefon: Wer wirklich Interesse hat, meldet sich schon nochmal. Bei verpassten Anrufen sehen wir in unseren Projekten regelmäßig, dass das nicht stimmt – wer beim zweiten Versuch nicht durchkommt, ruft beim Nächsten an. Bei Formularen ist es dasselbe Muster, nur leiser: Niemand schickt eine Anfrage zweimal ab. Er hat ja bereits drei andere Seiten offen. (Erfahrungswert aus unseren Projekten, keine erhobene Kennzahl.)
Belegen lässt sich immerhin die Wirkung von Tempo: Wer innerhalb von fünf statt dreißig Minuten reagiert, hat laut einer Auswertung von über 15.000 Leads eine 21-fach höhere Chance, den Kontakt überhaupt zu qualifizieren (Oldroyd/InsideSales, MIT-Studie 2007). Fünf Minuten schafft kein Mensch zuverlässig – ein Ablauf schon.
Bei click.tools hängt deshalb hinter dem Formular eine Kette statt einer E-Mail: Der Kontakt landet im CRM, die Bestätigung geht sofort raus, im selben Atemzug kommt ein Terminvorschlag aus dem Kalender, und wer nicht bucht, bekommt nach zwei Tagen eine Erinnerung. Wie die Online-Terminbuchung und die Terminerinnerung dabei zusammenspielen, haben wir gesondert beschrieben – der Effekt der Erinnerung ist einer der wenigen gut belegten in diesem Feld: Die Erscheinungsquote steigt von 67,8 auf 78,6 Prozent (Cochrane-Übersichtsarbeit 2013, acht randomisierte Studien, 6.615 Teilnehmer). Wenn du sehen willst, wie so eine Kette aussieht, bevor du sie selbst baust: Im kostenlosen Workshop bauen wir eine solche Kette in click.tools einmal von vorne bis hinten auf.
Pflichtangaben und Messung
Zwei Dinge, die auf jeder Landingpage vergessen werden, weil sie nicht schön sind. Erstens die Pflichtangaben: Auch eine einzelne Seite ist ein geschäftsmäßiges Angebot und braucht Impressum und Datenschutzerklärung – in Deutschland nach § 5 DDG, in Österreich nach § 5 ECG, jeweils „leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar“. Zwei kleine Links im Fuß stören niemanden. Setzt du Tracking-Werkzeuge ein, die etwas auf dem Endgerät speichern, brauchst du dafür in Deutschland eine vorherige Einwilligung (§ 25 TDDDG). Das ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung – im Zweifel fragst du jemanden, der dafür haftet.
Zweitens die Messung. Tracking ist bei diesem Thema das A und O, und zwar nicht als Zahlenfriedhof fürs Reporting. Die meisten Betriebe messen sauber, was reinkommt: Besucher, Anfragen, Conversion-Rate. Was aus jeder einzelnen Anfrage geworden ist, sieht kaum jemand in Zahlen – und genau dort liegt der Verlust. Eine Landingpage mit acht Prozent Conversion, deren Anfragen niemand beantwortet, ist schlechter als eine mit drei Prozent, bei der jede Anfrage innerhalb einer Stunde bearbeitet wird.
Wann click.tools die falsche Wahl ist
Der Teil, den du auf Anbieterseiten selten liest. Wenn du eine einzelne Landingpage brauchst, dein CRM schon hast und mit ihm zufrieden bist, sind wir zu viel. Dann nimm ein schlankes Werkzeug für die Seite und lass den Rest, wo er ist.
Und noch eine Ehrlichkeit zum Preis: Der Funnelbuilder, mit dem du bei uns Landingpages baust, steckt nicht im Einstiegstarif. Professional für 97 € pro Monat enthält CRM, Formulare, Kalender und Automatisierungen – Funnels und Websites erst Unlimited ab 197 € pro Monat (Stand 01.08.2026). Wer wirklich nur eine Seite will, zahlt bei uns für vieles mit, das er nicht anfasst.
Wenn du dagegen viel testen willst, sind Spezialwerkzeuge stärker, und für individuelles Design oder eine eigene Web-Anwendung sind wir ohnehin nicht gebaut – wir liefern keine Software-Entwicklung.
Sinnvoll wird click.tools genau dann, wenn die Seite nur der Anfang ist: wenn aus der Anfrage ein Kontakt werden soll, aus dem Kontakt ein Termin und aus dem Termin ein Kunde – ohne dass jemand das von Hand zusammenhält. Wenn du das ausprobieren willst, kannst du 14 Tage kostenlos testen und eine erste Seite bauen, bevor du irgendetwas umstellst.
Was kostet es, eine Landingpage zu erstellen?
Wenn du selbst baust, zahlst du nur das Werkzeug. Schlanke Seitenbaukästen starten bei rund 29 $ pro Monat, allerdings mit engen Besuchergrenzen; click.tools kostet im Tarif Unlimited 197 € pro Monat und bringt CRM, Terminbuchung und Automatisierung mit (Stand 01.08.2026). Lässt du bauen, kommt der Aufwand einer Agentur dazu – der schwankt so stark, dass jede Zahl hier unseriös wäre.
Landingpage oder normale Website – was brauche ich?
Beides, aber für Verschiedenes. Die Website ist dein Zuhause und darf zum Stöbern einladen. Die Landingpage ist für Besucher gedacht, die du gezielt hinschickst, und hat genau ein Ziel. Du musst deine Website nicht anfassen, um eine Landingpage zu starten – sie steht daneben.
Wie lange dauert das?
Text und Aufbau brauchen den größten Teil der Zeit, oft ein paar Stunden konzentriertes Nachdenken. Die Seite selbst steht mit einer Vorlage an einem Nachmittag. Länger dauert erfahrungsgemäß das, was danach kommt: festzulegen, wer wann auf eine Anfrage reagiert – oder es zu automatisieren.
Quellen & Stand
Unbounce, Conversion Benchmark Report 2024: mittlere Conversion-Rate von Landingpages 6,6 %, Bandbreite je Branche von 3,8 % (SaaS) bis 12,3 % (Entertainment). Datenbasis 41.000 Landingpages, 464 Mio. Seitenaufrufe, über 57 Mio. Conversions; international und überwiegend englischsprachige Seiten, daher nicht auf den DACH-Raum übertragbar. Abrufdatum 01.08.2026.
Oldroyd/InsideSales, MIT-Auswertung 2007: Kontaktaufnahme innerhalb von fünf statt dreißig Minuten erhöht die Qualifizierungschance um das 21-Fache. Datenbasis über 15.000 Leads. Abrufdatum 01.08.2026.
Cochrane-Übersichtsarbeit 2013 zu Terminerinnerungen: Erscheinungsquote steigt von 67,8 % auf 78,6 %. Datenbasis acht randomisierte Studien mit 6.615 Teilnehmern. Abrufdatum 01.08.2026.
Google/web.dev, Richtwert Largest Contentful Paint: 2,5 Sekunden oder weniger gelten als „gut“, gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt für Mobil und Desktop; über 4,0 Sekunden gilt als schlecht. Abrufdatum 01.08.2026.
§ 5 DDG (Deutschland, seit 14.05.2024 an Stelle von § 5 TMG): allgemeine Informationspflichten für geschäftsmäßige digitale Dienste, Angaben „leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar“. § 5 ECG (Österreich): vergleichbare Informationspflichten, ständig leicht und unmittelbar zugänglich. § 25 TDDDG (Deutschland): Speicherung von Informationen auf Endgeräten oder Zugriff darauf nur mit vorheriger Einwilligung auf Grundlage klarer Information, mit engen Ausnahmen. Abrufdatum 01.08.2026, keine Rechtsberatung.
Unbounce, offizielle Preisübersicht: Starter 29 $/Monat (bis 500 Besucher), Build 99 $/Monat (bis 20.000 Besucher), Experiment 149 $/Monat, Optimize 249 $/Monat; jährliche Zahlung 25 % günstiger, 14 Tage Testphase. Abrufdatum 01.08.2026.
click.tools Solutions GmbH, eigene Preisübersicht: Professional 97 €/Monat (1 Nutzer, CRM, Kalenderbuchung, Formulare, Automatisierungen), Unlimited 197 €/Monat (3 Nutzer, zusätzlich Funnelbuilder, Webchat, Bewertungsmanagement, Umfragen), Enterprise 397 €/Monat (10 Nutzer, zusätzlich unbegrenzte KI-Nutzung), Kommunikation nach Verbrauch, 14 Tage Testphase. Abrufdatum 01.08.2026.
Beobachtungen zum Verhalten nach unbeantworteten Anfragen stammen aus click.tools-Projekten und sind im Text als Erfahrungswerte gekennzeichnet – es sind ausdrücklich keine erhobenen Kennzahlen.
Wenn du das Ganze willst
click.tools bündelt Landingpages und Funnels, Formulare, CRM, Terminbuchung, E-Mail-, SMS- und WhatsApp-Kommunikation sowie Automatisierung in einer Plattform für kleine und mittlere Betriebe im DACH-Raum. Wenn dich weniger stört, wie deine Seite aussieht, als was mit den Anfragen passiert, die darüber reinkommen: vereinbare einen Democall oder sieh dir die Preise an.
Sieh dir an, wie das in echt läuft
Im Demovideo zeigen wir dir click.tools an einem echten Betrieb: Anfrage kommt rein, Termin steht, Erinnerungen laufen, nachgefasst wird automatisch. Keine Anmeldung nötig — einfach ansehen.
Demovideo ansehen

Johannes Gut
Gründer & Geschäftsführer von click.tools
Johannes baut mit click.tools die Plattform, mit der Dienstleister im DACH-Raum Termine, Anfragen und Kundenkommunikation automatisieren. Hier schreibt er über das, was er täglich mit Kunden umsetzt.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und verfasst. Alle Preise wurden am 01.08.2026 direkt beim jeweiligen Anbieter geprüft und sind mit Stand angegeben; Tarife ändern sich, prüfe sie vor einer Entscheidung erneut. Die Angaben zu Benchmark-Zahlen stammen aus internationalen Erhebungen und sind als solche gekennzeichnet. Aussagen aus eigenen Projekten sind Erfahrungswerte und keine erhobenen Kennzahlen. Die Hinweise zu Impressums-, Datenschutz- und Einwilligungspflichten sind allgemeine Informationen und ersetzen keine Rechtsberatung.


