Mailchimp Preise 2026: Was du wirklich zahlst, wenn die Liste wächst
Die vier Tarife im Klartext – und die drei Stellen, an denen die Rechnung am Monatsende anders aussieht als der Preis auf der Startseite.

Johannes Gut
6 Min. Lesezeit

Mailchimp kostet 0 € für bis zu 250 Kontakte, Essentials ab 13 €, Standard ab 20 € und Premium ab 350 € im Monat (Stand 20.08.2026). Die Einstiegspreise gelten aber nur für 500 Kontakte. Abgerechnet wird nach deinem höchsten Kontaktstand im Monat, und abgemeldete Kontakte zählen dabei mit. Wer mit 500 Kontakten kalkuliert, rechnet deshalb fast immer zu niedrig.
Das Wichtigste in Kürze
Vier Tarife: Free mit 250 Kontakten und 500 Sendungen im Monat, Essentials ab 13 €, Standard ab 20 €, Premium ab 350 € – jeweils der Einstiegspreis für die kleinste Kontaktstufe (Stand 20.08.2026).
Der Preis hängt am Kontaktstand, nicht am Versand. Abgemeldete und nicht-abonnierte Kontakte zählen mit, und abgerechnet wird der höchste Stand im Abrechnungszeitraum.
Was die Stufen dazwischen kosten, steht nicht öffentlich auf der Preisseite – das zeigt der Anbieter erst im eingeloggten Rechner. Rechne vor dem Abschluss mit deiner echten Kontaktzahl.
Bei click.tools sind Kontakte in jedem Tarif unbegrenzt, ab 97 € im Monat und jederzeit kündbar. Für einen reinen Newsletter an eine kleine Liste ist click.tools dagegen zu viel – dafür reicht ein schlankes Versandwerkzeug.
Die vier Tarife und was sie kosten
Fangen wir mit den Zahlen an, die du auf der Preisseite selbst siehst. Alle Angaben sind am 20.08.2026 auf der deutschsprachigen Preisseite des Anbieters geprüft und gelten für den kleinsten Kontaktumfang des jeweiligen Tarifs.
Tarif | Preis ab | Kontakte im Einstiegspreis | Sendelimit | Plätze |
|---|---|---|---|---|
Free | 0 €/Monat | 250 | 500 im Monat, höchstens 250 am Tag | 1 |
Essentials | 13 €/Monat | 500 | 10-faches Kontaktlimit (5.000) | 3 |
Standard | 20 €/Monat | 500 | 12-faches Kontaktlimit (6.000) | 5 |
Premium | 350 €/Monat | 10.000 | 15-faches Kontaktlimit (150.000) | unbegrenzt |
click.tools Professional | 97 €/Monat | unbegrenzt | Versand nach Verbrauch | 1 |
Zwei Dinge fallen dabei sofort auf. Erstens deckelt jeder Tarif die Kontaktzahl nach oben: Essentials reicht bis 50.000 Kontakte, Standard bis 100.000, darüber führt der Weg zwangsläufig in den Premium-Tarif. Zweitens hängen Funktionen an der Stufe, nicht am Preis allein – A/B-Tests gibt es erst ab Standard, Telefonsupport ausschließlich im Premium-Tarif. Die eigentliche Überraschung kommt aber später, nämlich dann, wenn die Liste wächst.
Warum der Einstiegspreis fast nie der Endpreis ist
13 € klingt nach einer Entscheidung, die man nebenbei trifft. Der Betrag gilt aber für 500 Kontakte, und darüber beginnt eine Staffel. Drei Mechanismen sorgen dafür, dass die Rechnung schneller steigt, als die meisten erwarten.
Abgemeldete Kontakte zahlst du mit
Abonnierte, nicht-abonnierte und abgemeldete Kontakte zählen alle auf dein Kontaktlimit ein. Wer sich also austrägt, verschwindet nicht aus der Rechnung – er verschwindet nur aus dem Verteiler. Nicht mitgezählt werden ausschließlich archivierte, bereinigte und gelöschte Kontakte. Genau darin liegt übrigens auch der Hebel, mit dem du die Rechnung wieder senken kannst; dazu weiter unten mehr.
Abgerechnet wird dein Höchststand
Die Monatsrechnung berechnet sich aus Tarif, Preisstufe und dem höchsten Kontaktstand im Abrechnungszeitraum. Eine einzelne Importaktion, eine Messe, eine Kampagne, die 800 Adressen bringt – der Spitzenwert bestimmt den Preis, auch wenn du danach wieder aufräumst.
Über dem Limit greift ein Zusatzblock
Überschreitest du das Kontakt- oder Sendelimit, wird der Dienst nicht abgeschaltet. Stattdessen kommt ein zusätzlicher Kontaktblock auf die Rechnung, bei Bedarf auch mehrere. Was ein solcher Block kostet und wie groß er ist, hängt laut Anbieter vom gewählten Tarif und der Preisstufe ab und wird nicht öffentlich ausgewiesen. Und damit sind wir bei den Posten, die auf keiner Preisseite stehen.
Die Posten, die nicht auf der Preisseite stehen
Wer „Mailchimp Preise“ sucht, will meistens eine Zahl für die eigene Situation. Genau die ist öffentlich nicht zu bekommen: Die Preisseite zeigt einen Rechner mit Kontaktstufen von 500 bis über eine Million, die konkreten Beträge dieser Zwischenstufen weist sie außerhalb des eingeloggten Bereichs aber nicht als Liste aus. Für einen Kostenvergleich heißt das: Du musst dich einloggen und deine echte Kontaktzahl eintragen, bevor du unterschreibst. Dazu kommen drei Posten, die leicht übersehen werden.
Transaktions-E-Mails – also Bestellbestätigungen, Passwort-Mails, Systembenachrichtigungen – sind ein kostenpflichtiges Add-on und nur zu Standard und Premium buchbar. Die Staffel beginnt bei 20 US-Dollar je Block von 25.000 E-Mails und ist auch auf der deutschsprachigen Seite in Dollar ausgewiesen, nicht in Euro.
Plätze im Team sind gedeckelt: 1 im Free-Tarif, 3 bei Essentials, 5 bei Standard. Wer den sechsten Kollegen aufnehmen will, wechselt nicht wegen einer Funktion den Tarif, sondern wegen eines Zugangs.
Guthaben statt Abo geht auch: Beim Bezahlmodell nach Verbrauch kaufst du E-Mail-Credits, die 12 Monate gültig sind, im Funktionsumfang von Essentials. Nicht verbrauchte Credits werden nicht zurückerstattet.
Und genau hier liegt der Haken an dieser Art von Preismodell: Du zahlst für das Verwalten von Kontakten, nicht für das, was du mit ihnen tust. Wer eine gepflegte Liste hat, sie aber nur alle paar Wochen anschreibt, zahlt trotzdem jeden Monat für den Höchststand. Bei click.tools läuft die Rechnung andersherum – Kontakte sind in jedem Tarif unbegrenzt, der Preis hängt an der Zahl der Benutzer und am Funktionsumfang: 97 € für Professional, 197 € für Unlimited, 397 € für Enterprise, jeweils monatlich und jederzeit kündbar (Stand 20.08.2026).
Rechne mit deiner Kontaktzahl, nicht mit dem Startpreis
Der belegbare Korridor sieht so aus: 20 € im Standard-Tarif bei 500 Kontakten, 350 € im Premium-Tarif bei 10.000 Kontakten. Was dazwischen liegt, musst du dir selbst ausrechnen lassen – und genau an dieser Stelle passiert in der Praxis der Denkfehler.
Aus unseren Projekten kennen wir das Muster von Wechslern, die von kontaktbasierten Systemen kommen: Nicht der Grundpreis war der Auslöser, sondern die Staffel. Kleine Betriebe erreichen die nächste Schwelle schneller, als sie gedacht haben – eine Messe, ein Gewinnspiel, ein Formular, das gut läuft, und die Liste ist über der Grenze. Das ist ein Erfahrungswert aus unserer Arbeit, keine Statistik. Aber es ist der Punkt, an dem die Rechnung zum ersten Mal weh tut.
Dazu kommt ein zweiter Kostenblock, der auf keiner Rechnung auftaucht: der Werkzeug-Zoo drumherum. Ein Versandwerkzeug für den Newsletter, eine Tabelle für die Kontakte, ein Automatisierungsdienst, der beides verbindet, ein Kalender für die Termine. Jedes Teil für sich ist günstig, in Summe ist es Aufwand für wenig Ertrag – und kaum jemand nimmt es überhaupt als Problem wahr. Mehr dazu steht in unserem Artikel zur Workflow-Automatisierung.
Welche Lösung sich für wen rechnet
Die ehrliche Antwort hängt weniger vom Betrieb ab als davon, was du mit deiner Liste vorhast.
Deine Situation | Was sich rechnet | Warum |
|---|---|---|
Unter 250 Kontakte, ein Newsletter alle paar Wochen | Free-Tarif | Kostet nichts. 500 Sendungen im Monat reichen dafür. |
Wachsende Liste, reiner E-Mail-Versand, kein CRM nötig | Essentials oder Standard | Solange E-Mail wirklich der einzige Kanal ist, ist ein Versandwerkzeug günstiger als eine Plattform. |
Liste wächst, dazu Termine, Anfragen und Nachfassen | click.tools Professional (97 €) | Unbegrenzte Kontakte, CRM, Formulare, Terminbuchung und Automatisierung in einem Zugang. |
Team ab drei Personen, alle Funktionen ohne Nachbuchen | click.tools Unlimited (197 €) | 3 Benutzer, unbegrenzte Kontakte, voller Funktionsumfang; KI-Nutzung wird nach Verbrauch abgerechnet. |
Sehr großes Versandvolumen als Kerngeschäft | Spezialisiertes Versandwerkzeug | Wo E-Mail der Hauptkanal ist, zählen Versandpreis und Design-Werkstatt mehr als CRM-Tiefe. |
Die ehrliche Grenze dazu: Wenn du wirklich nur einen Newsletter verschickst und sonst nichts, ist click.tools zu viel. Dafür gibt es günstigere Wege, und der Free-Tarif der Konkurrenz kostet dich gar nichts. Und ein zweiter Punkt, der zur Ehrlichkeit gehört: Bei click.tools wird der Versand nach Verbrauch abgerechnet – 0,745 € je 1.000 E-Mails, im Professional-Tarif sind 10 € Kommunikationsbudget enthalten (Stand 20.08.2026). Bei sehr großen Listen mit häufigem Versand kommt dieser Posten oben drauf.
Was du tun kannst, bevor du überhaupt wechselst
Bevor du über einen Umzug nachdenkst, hol dir erst einmal den einfachen Hebel: Archiviere inaktive Kontakte. Archivierte Kontakte zählen nicht auf dein Limit und lassen sich jederzeit zurückholen. Prüfe dabei auch, wie viele Abgemeldete du seit Jahren mitschleppst – das sind Kontakte, für die du zahlst und die du nie wieder anschreiben darfst. Schau danach im eingeloggten Bereich nach, in welcher Preisstufe du tatsächlich stehst. Oft ist die Rechnung schon nach einer halben Stunde Aufräumen eine Stufe niedriger.
Und wenn du wechseln willst: Der Umstieg ist kleiner, als die meisten denken. Du musst dein bestehendes System nicht wegwerfen. Der übliche Weg ist, zuerst nur die Kontakte und das Anmeldeformular anzubinden, damit neue Anmeldungen ab der ersten Minute an einem Ort landen – der laufende Newsletter bleibt vorerst, wo er ist. Umgestellt wird zuletzt. Was das im Alltag ändert, siehst du am schnellsten selbst: 14 Tage kostenlos testen oder einen Democall vereinbaren. Wenn du dir bei der Auswahl grundsätzlich unsicher bist, hilft dir unser Überblick zur E-Mail-Marketing-Software weiter.
Was kostet Mailchimp bei 5.000 Kontakten?
Diese Zahl weist der Anbieter öffentlich nicht aus. Die Preisseite nennt nur die Einstiegspreise der Tarife (13 €, 20 €, 350 €) und stellt für alles darüber einen Rechner bereit, dessen konkrete Beträge du erst im eingeloggten Bereich siehst. Wir nennen hier bewusst keine kursierende Zahl, weil sie sich nicht auf eine offizielle Preisangabe zurückführen lässt. Trag deine echte Kontaktzahl im Rechner ein, bevor du dich entscheidest.
Zählen abgemeldete Kontakte zum Preis?
Ja. Abonnierte, nicht-abonnierte und abgemeldete Kontakte zählen alle auf dein Kontaktlimit ein. Nur archivierte, bereinigte und gelöschte Kontakte zählen nicht mit. Wer aufräumen will, ohne Daten zu verlieren, archiviert deshalb – das lässt sich jederzeit rückgängig machen.
Lohnt sich der Wechsel zu einer All-in-One-Plattform preislich?
Das hängt daran, wie viele Werkzeuge du sonst noch bezahlst. Sobald neben dem Versand auch CRM, Terminbuchung und Automatisierung dazukommen, vergleichst du nicht zwei Tarife, sondern eine Summe mit einem Preis. click.tools startet bei 97 € im Monat mit unbegrenzten Kontakten; ob das günstiger ist, entscheidet deine Kontaktzahl und die Zahl der Einzelwerkzeuge, die dann wegfallen.
Quellen & Stand
Mailchimp, deutschsprachige Preisseite für Marketing-Tarife: Free 0 € (250 Kontakte, 500 Sendungen im Monat, Tageslimit 250), Essentials ab 13 €, Standard ab 20 €, Premium ab 350 € im Monat; Sendelimit als 10-, 12- bzw. 15-faches des Kontaktlimits; 14 Tage kostenlos testen. Abrufdatum 20.08.2026.
Mailchimp, Tarifvergleich und Hilfeseite zu den Tarifen: Plätze 1 / 3 / 5 / unbegrenzt, Zielgruppen 1 / 3 / 5 / unbegrenzt, A/B-Tests ab Standard, Telefonsupport nur im Premium-Tarif, Kontaktobergrenze 50.000 (Essentials) bzw. 100.000 (Standard). Abrufdatum 20.08.2026.
Mailchimp, Hilfeseiten zu Preisstufen und Zusatzkosten: „Subscribed, non-subscribed, and unsubscribed contacts all count toward your contact limit“; Abrechnung nach dem höchsten Kontaktstand im Abrechnungszeitraum; bei Überschreitung ein zusätzlicher Kontaktblock, dessen Preis und Größe vom Tarif abhängen und nicht öffentlich ausgewiesen werden. Abrufdatum 20.08.2026.
Mailchimp, Seiten zu Transaktions-E-Mails und zum Bezahlmodell nach Verbrauch: Transaktions-E-Mails als Add-on zu Standard und Premium, Staffel ab 20 US-Dollar je Block von 25.000 E-Mails (in Dollar ausgewiesen); Credits 12 Monate gültig, keine Rückerstattung, Funktionsumfang wie Essentials. Abrufdatum 20.08.2026.
click.tools, Preisseite: Professional 97 €, Unlimited 197 €, Enterprise 397 € im Monat mit 1 / 3 / 10 Benutzern und jeweils unbegrenzten Kontakten; 14 Tage kostenlos, jederzeit kündbar; Verbrauchspreise E-Mail ab 0,745 € je 1.000, SMS ab 0,124 €, WhatsApp ab 0,054 €, Anrufe ab 0,168 € je Minute. Abrufdatum 20.08.2026.
Hinweis zu nicht belegbaren Angaben: Die Preise der Kontaktstufen zwischen dem Einstiegspreis und dem Premium-Tarif ließen sich am 20.08.2026 nicht aus einer öffentlichen Anbieterquelle belegen – sie werden nur im eingeloggten Rechner ausgewiesen. Ebenfalls nicht belegbar ist die vielfach zitierte Angabe, der kostenlose Tarif sei im Januar 2026 von 500 Kontakten und 1.000 Sendungen auf 250 und 500 gekürzt worden: Sie stammt ausschließlich von Anbietern konkurrierender Werkzeuge und ließ sich nicht auf eine Mitteilung des Anbieters zurückführen. Belegt ist nur der heutige Stand von 250 Kontakten und 500 Sendungen. Beides wird hier deshalb nicht als Fakt behauptet.
Hinweis zu Erfahrungswerten: Die Beobachtung, dass bei Wechslern aus kontaktbasierten Preismodellen die Staffel und nicht der Grundpreis der Auslöser ist, stammt aus der Projektarbeit von click.tools und ist als Erfahrungswert gekennzeichnet, nicht als Statistik.
Wenn du das Ganze willst
click.tools bündelt E-Mail- und WhatsApp-Marketing, CRM, Terminbuchung, Formulare, Automatisierung und Bewertungsmanagement in einer Plattform für kleine und mittlere Betriebe im DACH-Raum – mit unbegrenzten Kontakten in jedem Tarif. Wenn deine Rechnung jedes Mal steigt, sobald die Liste wächst: schau dir die Preise an oder sieh dir im Workshop an, wie das im Alltag aussieht.
Sieh dir an, wie das in echt läuft
Im Demovideo zeigen wir dir click.tools an einem echten Betrieb: Anfrage kommt rein, Termin steht, Erinnerungen laufen, nachgefasst wird automatisch. Keine Anmeldung nötig — einfach ansehen.
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Johannes Gut
Gründer & Geschäftsführer von click.tools
Johannes baut mit click.tools die Plattform, mit der Dienstleister im DACH-Raum Termine, Anfragen und Kundenkommunikation automatisieren. Hier schreibt er über das, was er täglich mit Kunden umsetzt.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und verfasst und von Johannes Gut freigegeben. Alle Preise wurden am 20.08.2026 direkt auf den Anbieterseiten geprüft und sind mit Stand versehen. Wo sich eine kursierende Zahl nicht bis zu einer offiziellen Quelle zurückverfolgen ließ, wird das im Text ausdrücklich benannt statt sie zu übernehmen.

